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Recherche30. Juli 2026ca. 10 Min. Lesezeit

Faucis Tagebuch – Die Lüge über die Lockdowns

Rand Paul veröffentlicht Faucis private Tagebucheinträge. Sie zeigen: Fauci hat Lockdowns persönlich empfohlen und sich dafür gerühmt. Öffentlich leugnete er jede Verantwortung. Die Einträge beweisen das Gegenteil.

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Anthony S. Fauci, M.D., was appointed Director of NIAID in 1984. He oversees an extensive research portfolio of basic and applied research to prevent,

*Rand Paul veröffentlicht die privaten Tagebucheinträge von Anthony Fauci. Sie zeigen einen Mann, der Lockdowns persönlich empfohlen, sich für Schulschließungen rühmte und seinen Einfluss auf Gouverneure und Bürgermeister als Erfolg verbuchte. Öffentlich leugnete er jede Verantwortung. Die Einträge beweisen das Gegenteil.*

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1.100 Seiten: Das Tagebuch

Faucis Tagebuch: Die Lüge über die Lockdowns, Kontextbild
Bildquelle: Wikimedia Commons, Recherche

Am 26. Juli 2026, drei Tage vor der Anhörung, veröffentlicht Senator Rand Paul ein Dokument, das die Debatte über COVID-19 neu entfacht: Faucis privates Tagebuch. Über 1.100 Seiten, fast tägliche Einträge von Ende 2019 bis Dezember 2022. Auf einem staatlichen Computer geführt. Von Fauci selbst geschrieben.

Paul hatte die Tagebucheinträge im Rahmen seiner Untersuchung als Ausschussvorsitzender erhalten. In seiner Einführung schreibt er, dass viele Einträge in Faucis täglichem historischen Bericht die offizielle Erzählung, die Fauci und andere Gesundheitsbeamte vertraten, vollständig untergraben. Das ist nicht bloß ein Nebensatz, sondern die Zusammenfassung eines Mannes, der drei Jahre lang die wichtigste medizinische Autorität des Landes war und gleichzeitig ein privates Protokoll führte, das seiner eigenen öffentlichen Rhetorik widerspricht.

Die Dimension dieses Dokuments lässt sich schwer überschätzen. Hier schreibt nicht ein Privatmann in ein Notizbuch. Hier dokumentiert der höchstbezahlte Beamte des amerikanischen Gesundheitssystems, auf einem staatlichen Gerät, seine persönlichen Gespräche mit Gouverneuren, Bürgermeistern und Präsidenten. Jeder Eintrag ist datiert, jeder Name ist genannt, jede Empfehlung ist festgehalten. Es ist die Art von Primärquelle, die Historiker normalerweise erst Jahrzehnte nach den Ereignissen in Archiven finden. Hier liegt sie vor, während die Beteiligten noch leben.


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15. März 2020: „BIG DAY!"

Der Eintrag vom 15. März 2020 beginnt mit den Worten „BIG DAY!" in roten Buchstaben. Fauci beschreibt zwei Telefonate, die das Leben von Millionen verändern sollten. Was ihn an diesem Tag beschäftigt, ist nicht die Frage, ob die Maßnahmen richtig sind. Es ist die Feststellung, dass sie funktionieren. Er notiert Erfolge, nicht Zweifel.

Telefonat 1: Bill de Blasio, Bürgermeister von New York City

„I spoke with Bill de Blasio (Mayor – NYC) and convinced him based on what I was saying publicly and my conversation tonight to close the NYC schools (he had already decided based on what I was saying on TV)."

Fauci rühmt sich, de Blasio überzeugt zu haben, die Schulen zu schließen. Und weiter:

„I went on to tell him he should close the bars and restaurants in NYC. He said that he would base this on my recommendation."

Telefonat 2: Ann O'Leary, Stabschefin von Gouverneur Gavin Newsom (Kalifornien)

„Ann said that based on my TV appearances today and yesterday, the Governor has decided to close the schools in California as well as the bars and restaurants."

Zwei Bundesstaaten, Millionen von Kindern, Millionen von Arbeitnehmern, und Fauci notiert es als Erfolg. Es ist der Tonfall eines Mannes, der Macht ausübt und dabei sein Publikum nicht im Saal hat, sondern am Fernseher. Die Entscheidungen fielen nicht in parlamentarischen Debatten, nicht in öffentlichen Anhörungen, nicht in Abwägungsprozessen mit Betroffenen, sondern in Telefonaten, die niemand mitbekam, empfohlen von einem Mann, der am nächsten Morgen vor den Kameras stand und so tat, als sei er nur ein Berater.


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20. März 2020: „Shelter in place"

Fünf Tage später. Fauci beschreibt ein weiteres Telefonat mit de Blasio:

„Also, had phone call with Mayor de Blasio who wants to go to 'shelter in place for the entire city.' He is asking my advice since Gov. Cuomo is pushing back. I advised de Blasio to go ahead and do it. I will try to speak with Cuomo."

Fauci empfiehlt, ganz New York City unter Ausgangssperre zu stellen. Cuomo drückt zurück, de Blasio sucht Rückendeckung, und Fauci gibt sie ihm. Was im Tagebuch wie eine administrative Notiz klingt, war in der Realität der Moment, in dem acht Millionen Menschen in ihren Wohnungen eingesperrt wurden. Keine Abstimmung, kein Parlamentsbeschluss, kein gerichtliches Verfahren. Ein Telefonat.

Man kann darüber streiten, ob die Maßnahme medizinisch gerechtfertigt war. Aber man kann nicht darüber streiten, wer sie empfohlen hat. Fauci hat es selbst aufgeschrieben.


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29. März 2020: Trump und die Verlängerung

Fauci beschreibt ein angespanntes Treffen mit Präsident Donald Trump. Er nennt Trump „incorrigible", also unverbesserlich. Das Ziel des Treffens: Trump dazu bringen, die Lockdowns über die ursprünglichen „15 Days to Stop the Spread" hinaus zu verlängern.

„At the end of the day it was a good outcome since we convinced him to go with 30 days instead of ending the mitigation prematurely, which I feel would be a disaster."

Fauci notiert seinen Sieg über den Präsidenten als „good outcome". Das ist bemerkenswert, weil die öffentliche Erzählung später lauten sollte, Trump habe die Lockdowns durchgedrückt und Fauci sei nur der beratende Wissenschaftler gewesen. Das Tagebuch zeigt eine andere Dynamik: Fauci als politischer Akteur, der den Präsidenten von einer Verlängerung überzeugt und das Ergebnis als persönlichen Erfolg verbucht.

Es kommt weniger darauf an, ob die Verlängerung richtig oder falsch war. Entscheidender ist, warum Fauci später leugnete, überhaupt eine Rolle gespielt zu haben.


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28. November 2020: Los Angeles County

Monate später. Fauci beschreibt einen Anruf von Mark Ghaly, Deputy Director für Community Health im LA County Department of Health Services:

„Frantic call saying that they are surging in LA County and very soon hospital beds will be overrun. He wants to do a 3 weeks shutdown of the city to 'stop the surge' and wants my support since there is a large pushback to locking down. I agreed to support him."

Fauci unterstützt den Lockdown von Los Angeles County, das 10 Millionen Menschen umfasst. Ghaly sagt ausdrücklich, dass es Widerstand gibt, und bittet um Faucis Rückendeckung, um diesen Widerstand zu brechen. Fauci gibt sie. Wieder ist es ein Telefonat, wieder ist es eine persönliche Empfehlung, wieder ist es in seinem Tagebuch dokumentiert.

Was hier fehlt, ist jede Spur von Abwägung. Fauci notiert keine Bedenken, keine Gegenargumente, keine Sorge über wirtschaftliche Folgen oder psychische Schäden, sondern nur Anruf, Bitte, Zustimmung. So sieht Regieren aus, wenn es ohne Gegengewicht funktioniert.


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29. Juni 2020: Gouverneur Cooper und die Schulen

Fauci notiert ein Gespräch mit dem demokratischen Gouverneur Roy Cooper aus North Carolina über die Wiedereröffnung von Schulen im Herbst:

„Since this is the first decision among governors regarding opening for the fall term, he feels that he will be the example. I recommended that he delay decision for two weeks."

Fauci empfiehlt, die Entscheidung zu verschieben. Schulen bleiben geschlossen. Das Wort „delay" ist hier zentral. Es bedeutet nicht nein. Es bedeutet: Warte. Und Warten bedeutete im Sommer 2020, dass Kinder nicht in die Schule zurückkehrten. Aus zwei Wochen wurden in vielen Bundesstaaten Monate. Aus Monaten wurden in einigen Fällen Jahre.

Cooper wollte laut Faucis Eintrag ein Vorbild sein. Fauci riet ihm, das Vorbild in eine andere Richtung zu lenken: nicht Öffnung, sondern Verzögerung. Andere Gouverneure würden sich an diesem Beispiel orientieren. Das wusste Fauci. Das wusste Cooper. Es war eine Entscheidung mit Signalwirkung für das ganze Land.


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Die öffentliche Lüge

Während Fauci in seinem Tagebuch Lockdowns als persönliche Erfolge verbucht, leugnet er öffentlich jede Verantwortung. Die Diskrepanz ist nicht subtil. Sie ist eklatant.

Oktober 2022: Interview mit ABC News (Jonathan Karl)

„Let's go back and look at the transcript. We said we should try as best as we possibly can to keep the children in school. Nobody plays that clip. They always come back and say, 'Fauci was responsible for shutting schools down.' I had nothing to do with it!"

2022: The Hill „Rising" Podcast

„First of all, I didn't recommend locking anything down."

9. Januar 2024: Aussage vor dem House Oversight Committee

„I did not close the schools. And it became the widespread situation where I became a political target."

Sein eigenes Tagebuch widerspricht jeder dieser Aussagen, Wort für Wort, Datum für Datum. Es ist nicht so, dass Fauci sich an Details nicht erinnern konnte. Er hat sie selbst aufgeschrieben, auf einem staatlichen Computer, in einem Dokument, das er fast täglich pflegte. Er wusste, was er getan hatte, und er wusste es genau.

Ob Fauci gelogen hat, steht mittlerweile außer Zweifel. Entscheidender ist, warum so lange niemand die Beweise hatte.


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6. Mai 2020: Die vergessenen Kinder

Fauci notiert ein Gespräch mit Dr. Robert Redfield, dem damaligen CDC-Direktor. Das Thema: 1 Million Kinder hatten ihre Masern-Impfungen verpasst, weil der Shutdown das Gesundheitssystem lahmgelegt hatte.

„This is terrible and needs to be addressed since on that basis alone, there would be far, far more excess deaths from measles among children than coronavirus deaths among children."

Fauci schreibt es auf. Er nennt es „terrible". Er unternimmt nichts. Die Schulen bleiben geschlossen. Die Impfprogramme bleiben unterbrochen. Ein Mann, der das Risiko für Kinder präzise benennt, entscheidet sich dafür, die Maßnahmen, die dieses Risiko verursachen, weiter zu empfehlen.

An diesem Punkt wird die Diskussion über Lockdowns zu mehr als einer Frage von Viren und Übertragungsraten, es ist eine Frage von Abwägung. Fauci sah die Kollateralschäden und dokumentierte sie, aber er ließ die Politik, die sie verursachte, ununterbrochen weiterlaufen. Die Masern-Ausbrüche, die in den folgenden Jahren in mehreren Ländern auftraten, waren keine Überraschung, sondern vorhergesagt, von dem Mann, der die Lockdowns empfohlen hatte.


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Die Furin-Cleavage-Site: Der 31. Januar 2020

Ein weiterer Eintrag, der die Debatte über die COVID-Ursprünge neu entfacht. Am 31. Januar 2020 notiert Fauci, dass Wissenschaftler die deliberate insertion des Virus für möglich hielten, also eine gezielte Einfügung. Sie diskutierten die Furin-Cleavage-Site, ein genetisches Merkmal, das in keinem natürlichen Verwandten von SARS-CoV-2 vorkommt und das eines der zentralen Argumente für die Lab-Leak-Hypothese darstellt.

Trotz dieser privaten Bedenken empfahl Fauci öffentlich eine natürliche Herkunft. Die Lab-Leak-Theorie wurde als Verschwörungstheorie abgetan. Wer sie äußerte, wurde medial und politisch geächtet. Dabei wusste Fauci spätestens seit diesem Tag, dass die Frage offen war. Er wusste, dass seriöse Wissenschaftler Bedenken hatten. Er wusste, dass die Furin-Cleavage-Site ein Hinweis auf mögliche Manipulation sein könnte.

Er schwieg. Und er ließ andere schweigen, die lauter waren als er.

→ Weiter zu **Teil 3: DEFUSE, der Beweis für Gain-of-Function in Wuhan (externer Link, öffnet in neuem Tab)**


Faucis Tagebuch: Die Lüge über die Lockdowns, Abschlussbild
Bildquelle: Wikimedia Commons, Recherche

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Quellen

Die Recherche stützt sich auf mehrere Quellen. Fox News berichtete erstmals über die Tagebucheinträge, die belegen, dass Fauci privat die Verantwortung für Lockdowns beanspruchte, während er sie öffentlich leugnete (Fox News (externer Link, öffnet in neuem Tab)). Eine zweite Veröffentlichung von Fox News dokumentierte die Tagebücher, die frühe Bedenken bezüglich eines Lab-Leaks offenbaren (Fox News (externer Link, öffnet in neuem Tab)). The Daily Signal analysierte die Einträge unter dem Aspekt von Faucis Ruhmsucht und seinem Gloating über Lockdowns (The Daily Signal (externer Link, öffnet in neuem Tab)). The 74 Million berichtete, wie Fauci in seinem Tagebuch seine Rolle bei Schulschließungen prahlte, während er in der Anhörung den Fifth Amendment nahm (The 74 Million (externer Link, öffnet in neuem Tab)). Das Brownstone Institute veröffentlichte das vollständige PDF der Tagebücher von 2019 bis 2022 (Brownstone Institute (externer Link, öffnet in neuem Tab)). Yahoo News bestätigte die Berichte über Faucis Rolle bei Schulschließungen (Yahoo News (externer Link, öffnet in neuem Tab)).


*Die Tagebucheinträge wurden von Senator Rand Paul in seiner Funktion als Vorsitzender des Senate Homeland Security and Governmental Affairs Committee veröffentlicht. Das Originaldokument umfasst über 1.100 Seiten.*

Σ

Sigma

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